Arranca!

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Feature: 
Nein
Für eine linke Strömung
Berlin
erscheint: 
vierteljährlich

Die arranca! ist mit dem Anspruch angetreten, das Entstehen einer revolutionären Organisation mit zu ermöglichen und ein Forum für die linke Neubestimmung zu bieten. Das war 1993.

Die arranca! enthält ebenso Artikel zu Diskussionen um konkrete Möglichkeiten von sozialer, solidarischer Organisation wie Darstellungen von Formen emanzipatorischer Interessenartikulation. Die Zeitung soll möglichst vielen einen Zugang bieten, ohne dabei beliebig zu werden. Sie richtet sich dabei sowohl an die in ihren Aktionsformen traditionelle nicht primär staats-, parteien-, gewerkschaftsgebundene oder allgemeiner institutionen-orientierte Linke als auch an ihre "Verbündeten im Geiste", die so genannten Kultur- oder Feuilletonlinken. Konkreter heißt das, dass wir über eine Wiederaneignung (z.B. durch Dokumentation) der Geschichte Linker in der BRD und über Vorstellung und Auswertung der Erfahrungen von Linken in anderen Ländern Anregungen für die politische Praxis gewinnen wollen und an euch, liebe LeserInnen, weitergeben.

Jede Ausgabe der arranca! beschäftigt sich mit einem Thema, das den inhaltlichen Schwerpunkt etwa eines Drittels des Hefts ausmacht und den roten Faden bildet - hinzu kommen Reportagen, Interviews, etc. Das Kriterium, nach dem wir die inhaltlichen Schwerpunkte setzen, ist, ob die Texte theoretische oder historische Lücken füllen oder Sichtweisen ermöglichen, die zur Anregung von Diskussionen und Auseinandersetzungen in unserem LeserInnenkreis/ Umfeld beitragen könnten. Allgemeiner: ob sie Möglichkeiten von Veränderung einseitiger oder etablierter Macht- und Herrschaftsverhältnisse thematisieren, indem z.B. kulturelle und ökonomische Prozesse auf ihr emanzipatorisches Potential untersucht werden. Dabei beziehen wir auch Aspekte ein, die nicht unmittelbar politisch sind.

arranca! (span.): losmachen oder starten, anfangen, d.h. eigentlich im Imperativ: "leg los!"