Winter

Click the images below for bigger versions:
Feature: 
Nein
Berlin
erscheint: 
vierteljährlich

What is WINTER magazine?

Winter is the season of extremes and opposing emotions – a kind of bipolar experience where freezing cold collides with cosy warmth, despair with joy, and loneliness with togetherness. We want to capture these contradicting emotions and mould them into a very personal, very special object.

WINTER magazine is an attempt to turn something dark and depressing, something most of us have negative associations with, into something unique and beautiful. Something we’ll want to keep in our bookshelves and flip through again every year in late November or mid-February, to remind ourselves that it isn’t so bad after all. Or maybe it is, but at least we’re all in it together.

WINTER magazine will be published on 20 March 2014, the last day of winter. We will print 1,000 copies on high-quality paper. Content will be in both English and German, with translations provided for all German texts. Magazines for spring, summer and autumn may follow.

Der Winter ist vorbei. Lang lebe Winter Magazin. Der Schreck des langen Winters 2012/13 saß allen noch tief in den Knochen, als drei Berliner letzten Herbst beschlossen, dem nächsten Winter etwas Schönes zu entlocken. Das Ergebnis ist das Magazin “Winter”, in dem Autoren, Fotografen und Künstler aus aller Welt ihren vielfältigen und oft gegensätzlichen Gefühlen über die dunkle Jahreszeit Ausdruck verleihen. Warum veröffentlicht man im März ein Magazin über den Winter? Weil es nicht für den Winter gemacht, sondern aus dem Winter heraus entstanden ist. “Winter” verwandelt etwas Dunkles und Deprimierendes in etwas Schönes – und wie ein Souvenir erscheint es am letzten Tag des kalendarischen Winters. Der Winter ist die Jahreszeit der Extreme. Eiseskälte kollidiert mit gemütlicher Wärme, Verzweiflung mit Freude, Einsamkeit mit Nähe und Familie.“Winter” ist zwar aus dem Berliner Winter heraus entstanden, doch die Beiträge stammen aus aller Welt. Der britische Autor Warren Ellis trug einen Text zur Elektrizität bei, die deutsche Schriftstellerin Elisabeth Rank schrieb eine Kurzgeschichte über den Wald. Der amerikanisch-nigerianische Schriftsteller Teju Cole führte ein Wintertagebuch. Die Künstlerin Emma Grün verfasste einen Beitrag zur Melancholie. Der Illustrator Luis Mendo zeichnete die Menschen in der verschneitesten Woche, die Tokio in 40 Jahren gesehen hat. Der Brite Hamish Robertson sucht in seiner Wahlheimat Los Angeles nach dem Winterlicht seiner Kindheit.