Zur Genealogie des MedienDenkens

Datum: 
8. Dezember 2017 - 20:30

Zur Genealogie des MedienDenkens

Untertitel: 
Buchpräsentation mit Siegfried Zielinski und Henning Schmidgen, im Gespräch mit den Herausgebern.
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Kurzbeschreibung: 

Zur Genealogie des MedienDenkens

Buchpräsentation mit Siegfried Zielinski und Henning Schmidgen, im Gespräch mit den Herausgebern Daniel Irrgang & Florian Hadler

Der Begriff des Mediendenkens bezeichnet einen analytischen Raum größtmöglicher Offenheit, um disziplinäre und programmatische Grenzen von Medienwissenschaft und Medienkunst für einen variantenreichen Zugriff zu öffnen. Dies erlaubt eine genealogische, ausschnitthafte Perspektive auf die Entwicklung des Medienbegriffs als analytische Kategorie: von einer Dominanz der Linguistik und Semiotik, über experimentellen Videoaktivismus und Performance, bis hin zu einem erweiterten Bildbegriff der Kunstwissenschaft; von der Kybernetisierung der Verhältnisse, über Technikphilosophie und Wissenschaftssoziologie, bis zur Informatik und anderen Experimenten mit symbolischen Maschinen; von der Ästhetik, über spekulative Techno-Utopien und Net-Activism, bis zu einer erweiterten Hermeneutik medialer Artefakte.

Den Kern des Buches bilden Gespräche, die zwischen 2012 und 2014 im „Forum zur Genealogie des MedienDenkens“ an der Universität der Künste Berlin von Siegfried Zielinski geführten wurden. Gäste waren Friedrich Knilli, Hans Belting, Peter Weibel, Valie Export, Otto E. Rössler Joachim Paech Thomas Elsaesser Hans-Jörg Rheinberger Boris Groys, Sybille Krämer, Florian Rötzer, Hans Ulrich Reck Hartmut Winkler Elisabeth von Samsonow Wolfgang Ernst, Geert Lovink Henning Schmidgen Nils Röller, Claus Pias und Knut Ebeling. Sie wurden sorgfältig transkribiert, editiert, kommentiert und ergänzt mit bibliographischem Apparat, umfangreichem Index sowie persönlichen Fundstücken aus den Forschungsbiographien der Gäste des Forums.

2017 im Kulturverlag Kadmos, Berlin
Gestaltung: Stefanie Rau & Robert Preusse
627 Seiten mit zahlreichen Abbildungen sowie der Faltkarte „Atlas of Media-Thinking and Media-Acting in Berlin“ (hg. von Kristin Moellering und Leon Strauch in Zusammenarbeit mit Stefanie Rau und der transmediale)

http://media-thinking.net
http://www.kulturverlag-kadmos.de/buch/zur-genealogie-des-mediendenkens.html

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