Exhibition Ecologies. Entanglements of Art, Institutions, and Politics in the Environmental Crisis
Exhibition Ecologies versteht Ausstellungen im Sinne ökologischer Medien, die durch Infrastrukturen, Ökonomien und Machtbeziehungen geprägt sind. Der Band untersucht, wie Ausstellungen auf die Herausforderungen der Klimakrise reagieren und sich dabei ökologische Narrative mit kolonialen Kontinuitäten, Extraktivismus und Rhetoriken der Legitimation verschränken. Kunsthistorische Analysen und Praxisreflexionen thematisieren die Inszenierung von „Ökologie" als kuratorische Rahmung. Die Fallstudien – von musealen Sammlungspräsentationen bis zu zeitgenössischen Biennalen – stoßen Debatten über Nachhaltigkeit, dekoloniale Gerechtigkeit und institutionelle Verantwortung an. Das Buch verbindet Ausstellungsstudien mit Environmental Humanities und betont Risiken der Kooptierung sowie das transformative Potenzial von Ausstellungen.
Mit Beiträgen von Hannah Beck-Mannagetta, Indira Béraud, Linn Burchert, Mateo Chacón Pino, Lena Fließbach, Stefanie Hessler, Elisabeth Heyne, Michael Klipphahn-Karge, Juliana Robles de la Pava, Anna Sophie Springer, Julia Tovote, Stéphane Verlet-Bottéro.
This publication is funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) under Germany’s Excellence Strategy in the context of the Cluster of Excellence Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective — EXC 2020 — Project ID 390608380.