Direkt zum Inhalt

Warenkorb

  • Antonio Negri

    The Porcelain Workshop. For a New Grammar of Politics

  • Christoph Schaub, Michael Schindhelm

    Bird's Nest (DVD, 87 min.). Jacques Herzog und Pierre…

  • Laurence A. Rickels

    Ulrike Ottinger. Eine Autobiografie

  • N. John Habraken, Arnulf Lüchinger

    Die Träger und die Menschen. Das Ende des Massenwohnungsbau…

  • gerade nicht auf Lager
    Guy Debord

    Comments on the Society of the Spectacle

  • Michel de Certeau

    Kunst des Handelns

  • Alain Badiou

    Wofür steht der Name Sarkozy?

  • gerade nicht auf Lager
    Donna Haraway

    Die Neuerfindung der Natur. Primaten, Cyborgs und Frauen.

  • gerade nicht auf Lager
    Stefanie Schulte Strathaus, Florian…

    Wer sagt denn, dass Beton nicht brennt, hast Du’s probiert?

  • gerade nicht auf Lager
    Henri Lefebvre

    Writings on Cities

  • Loretta Napoleoni

    Rogue Economics. Capitalism's New Reality

  • AD

    AD 174. Vol. 75. Nr. 2. Samantha Hardingham. The 1970…

  • An Architektur

    An Architektur 18: Camp for Oppositional Architecture:…

  • Johan Frederik Hartle

    Der geöffnete Raum. Zur Politik der ästhetischen Form

  • An Architektur

    An Architektur 16-17

  • Vera Beyer, Jutta Voorhoeve, Anselm…

    Das Bild ist der König. Repräsentation nach Louis Marin

  • An Architektur

    An Architektur 15 / FFM 11: Europäische…

  • An Architektur

    An Architektur 14: Camp for Oppositional Architecture

  • An Architektur

    An Architektur 11-13: Theorie und Praxis der Kartografie

  • An Architektur

    An Architektur 10: Gemeinschaftsräume

  • An Architektur

    An Architektur 04-09: Krieg und die Produktion von Raum

  • IDEA Magazine

    IDEA 296. Books <preposition> graphic design

  • IDEA Magazine

    IDEA 293. Stanley Donwood / Vacances. DD-DDD / Dimensions…

  • gerade nicht auf Lager
    An Architektur

    An Architektur 01-03

  • Pro qm

    Gutschein / Voucher

  • Siegfried Kracauer

    Das Ornament der Masse. Essays

Die Kunst der Bausünde

Lange wurde sie missachtet und unterschätzt. Sie galt als hässlich und austauschbar - zu Unrecht! Denn Bausünde ist nicht gleich Bausünde! Manches, was landläufig als Bausünde bezeichnet wird, ist nur aus der Mode geraten, einiges wurde bereits als Bausünde geplant und anderes wiederum ist erst nachträglich durch Anbauten, Überformung oder Anstrich in den Stand der Bausünde erhoben worden. So unterschiedlich wie ihre Genese ist auch ihre architektonische Qualität. Je mehr Ablehnung und Unverständnis sie beim Betrachter auslöst, je größer ihr Störfaktor im Stadtbild, desto wahrscheinlicher ist es, dass es sich um eine gute Bausünde handelt, die eine Bereicherung für ihre Stadt sein kann. Denn eine gute Bausünde hebt sich souverän aus dem unendlichen Meer der schlechten Bausünden ab und besitzt bei genauerer Betrachtung sogar eine gewisse Schönheit und einen ureigenen Charme. »Eine gute Bausünde hat einen sehr starken Wiedererkennungswert, hat Mut, greift daneben und sprengt den Kontext.« Turit Fröbe in ZDF-aspekte


Turit Fröbe
Die Kunst der Bausünde
Quadriga, 2013, 9783869950532
gerade nicht auf Lager